Prophylaxe und Dentalhygiene

Gesundes Zahnfleisch

Désirée Straub

Désirée Straub

Dentalhygienikerin

Désirée Straub ist ausgebildete Dentalhygienikerin. Sie absolvierte ihre Ausbildung am ZFZ in Stuttgart und ist Stipendiatin des miradent Förderprogramms. Die unterstützende Parodontitistherapie (UPT) und das DeepScaling sind ihre Arbeitsgebiete. Sie ist zertifiziert im Bereich der Halitosis-Therapie und bietet eine Mundgeruchssprechstunde an.

Désirée Straub leitet die Prophylaxeabteilung und ist Ihr kompetenter Ansprechpartner bei klinisch schwierigen Situationen.

Isabel Staroske

Isabel Staroske

Zahnmedizinische Fachangestellte

Isabel Staroske ist Zahnmedizinsche Fachangestellte und in unserer Mundhygieneabteilung für die Prophylaxe zuständig. Sie berät Sie gerne bei Fragen zur Mundhygiene und Professionellen Zahnreinigung.

Daniela Bombeschko

Daniela Bombeschko

Zahnmedizinische Fachangestellte

Daniela Bombeschko ist Zahnmedizinsche Fachangestellte und in unserer Mundhygieneabteilung für die Kinder- und Jugendprophylaxe zuständig. Unsere jungen Patienten fühlen sich bei ihr bestens aufgehoben und betreut.

Die Prophylaxe und Dentalhygiene ist die Grundlage für Mundgesundheit.

Vorbeugen und Dentalhygiene sind die Grundlage unserer Behandlung. Nur durch professionelle Vor- und Nachsorge bleiben Zähne und Zahnfleisch gesund.

Die moderne Zahnmedizin ist längst nicht mehr nur auf das Therapieren und Reparieren von Schäden und Zahnkrankheiten ausgerichtet. Vielmehr rückt das Vorbeugen von Zahnkrankheiten immer weiter in den Vordergrund. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist eine regelmäßige Dentalhygiene essentiell um Karies und Parodontitis zu verhindern. Unbehandelt führt eine Parodontitis durch den voranschreitenden Entzündungsprozess von Knochen und Zahnfleisch zum Zahnverlust. In unserer Zahnarztpraxis sind deshalb frühzeitige und systematische Prophylaxe-Maßnahmen die Grundlage unserer Behandlung. Denn nur durch die optimale Vorsorge lassen sich Ihre Zähne bis ins hohe Alter gesund und ästhetisch erhalten.

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In der Zahnarztpraxis Dr. Vogtner werden Patienten durch ein Recall-System regelmäßig an kommende Termine erinnert.

Sie möchten erfahren ob Dentalhyiene und Prophylaxe auch bei Ihnen die Gesundheit verbessern können?
Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin.

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Die Dentalhygiene in unserer Praxis dient der zahnärztlichen Prophylaxe und schließt neben der professionellen Zahnreinigung (PZR) die umfassende Beratung mit ein. Die PZR ist die Basis, von der aus wir vorbeugen und auch bestehende Zahnkrankheiten behandeln.

Zahnpasta - drvogtner

Prophylaxe und Dentalhygiene

Für Ihre gesunden Zähne

Was leistet die Dentalhygiene?

Diese Leistung sorgt für eine umfassende Reinigung der Zähne und bereitet die Heilung einer Parodontitis vor. Es geht um die Entfernung von Bakterien und nicht sichtbaren Belägen, die als Biofilms die Parodontitis stark begünstigen. Diese schädigt nicht nur die Zähne, sondern den gesamten Organismus. Daher beurteilen DentalhygienikerInnen zunächst den Gesundheitszustand von Zähnen und Zahnfleisch, klären Sie zu den individuellen Ursachen auf, erläutern Ihnen Krankheitsbilder wie Parodontitis, Karies und Gingivitis und schlagen dann einen Behandlungsplan vor. Eine Umstellung von Ernährungsgewohnheiten kann dabei empfohlen werden. Parodontologen und DentalhygienikerInnen arbeiten eng zusammen. Die präzise Diagnostik kommt vom Zahnarzt. Neben der PZR erfolgt bei dentalhygienischen Maßnahmen auch eine Polierung und Fluoridierung der Zähne, um diese künftig besser zu schützen und ihre Gesundheit zu erhalten. Auch das Zahnfleisch bleibt länger gesund, sonstige Erkrankungen durch versteckte Bakterien können gestoppt werden. Das wiederum beugt Gewebe- und Knochenverlust vor. Wir empfehlen diese Maßnahme als essenziellen Beitrag zur Zahnerhaltung zwei- bis viermal jährlich. Dabei gehen wir sehr sorgfältig vor.

Professionelle Zahnreinigung als Kernbestandteil der Dentalhygiene

Jedermann putzt sich mehr oder weniger gut die Zähne, doch ganz sauber bekommen wir sie bei bestem Willen nicht. Wir erreichen auch mit Zahnseide und Interdentalbürstchen nicht alle Stellen, an denen sich Plaque bildet. Gerade die subgingivalen Ablagerungen (unter dem Zahnfleisch) sind sehr gefährlich und lösen Zahnkrankheiten aus. Eine professionelle Zahnreinigung aber

  • entfernt weiche und harte Beläge,
  • gelangt in alle Zahnzwischenräume,
  • reinigt auch Zahnfleischtaschen und
  • nutzt nicht nur mechanische Mittel, sondern auch Ultraschall.

Beläge (Plaques) lassen sich manchmal nur mit Ultraschall lösen. „Professionell“ heißt diese Art der Zahnreinigung, weil hierbei Methoden und Instrumente zum Einsatz kommen, über die der Laie nicht verfügt. Das bringt auch einen hohen ästhetischen Effekt mit sich, denn Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Wein oder Nikotin verschwinden ebenfalls. Die Politur der Zähne wiederum hat nicht nur kosmetische Gründe: Bakterien siedeln sich auf rauen Oberflächen viel leichter an als auf glatten. Geglättet werden übrigens nicht nur die Oberflächen der Zähne, sondern auch unebene Übergänge zwischen Zähnen, Füllungen und Zahnersatz. Die abschließende Fluoridierung erfolgt mit Lack oder Gel, in welchem hoch konzentriertes Fluorid enthalten ist. Dieses stärkt den Zahnschmelz. Daheim kann die Verwendung von fluoridierter Zahncreme einen gewissen Effekt bewirken (aber keine Wunder). Unsere DentalhygienikerInnen beraten Sie gern dazu und geben Ihnen viele weitere Tipps zur Mundhygiene. Auch die Verwendung von Zahnseide, Mundspülungen und der richtigen Zahnbürste will erlernt sein. Wussten Sie beispielsweise, dass wir PatientInnen ab dem 50. Lebensjahr eher eine elektrische Zahnbürste auf Ultraschallbasis als eine mit rotierenden Köpfen empfehlen? Wir nennen Ihnen in unserer Praxis gern bewährte und günstige Produkte für Ihre Zahnpflege. Zudem besprechen wir alle Ihre individuellen Probleme und Wünsche.

Lohnt sich der Aufwand für eine professionelle Zahnreinigung?

Unsere PatientInnen von 50+ schwören darauf, jüngere Menschen brauchen wir auch nicht lange zu beraten. Der Hintergrund ist einfach zu verstehen: Viele Menschen verlieren altersbedingt und durch eine suboptimale Zahnpflege schon vor dem 50. Lebensjahr den ersten Zahn. Danach werden sie sehr umsichtig, befragen uns gründlich, nehmen unsere dentalhygienischen Angebote in Anspruch und stellen ihre Zahnpflege um (unter anderem auf elektrische Zahnbürsten und Zahnseide). Das hat in der Regel den Effekt, dass sich ihre Zahngesundheit deutlich bessert und sie den nächsten Zahn viel später als gedacht verlieren. Die Zahnpflege ist neben der Ernährung wirklich das A und O gesunder Zähne. Wer sich täglich zweimal die Zähne putzt, leistet schon sehr viel. Es gibt jedoch Flächen und vor allem Zwischenräume, die erreichen Sie mit keiner Zahnbürste. Sie sollten daher die PZR ein- bis zweimal jährlich durchführen lassen. Noch häufiger wäre sie zu empfehlen, wenn Sie Medikamente einnehmen, viel zuckerhaltige Lebensmittel essen, rauchen, Wein und Kaffee trinken sowie unter Diabetes und/oder starkem Stress leiden. All das verändert Ihre Mundhöhle und den Speichel, der wiederum mehr oder weniger stark die Zähne angreift. Sie beugen mit der PZR Parodontitis und Karies vor. Unsere dentalhygienischen Maßnahmen sind auch eine Vorsorge gegen und ein Recall (Nachsorge) bei Parodontitis.

Parodontitis: die unterschätzte Zahnkrankheit

Während Karies zu Löchern in den Zähnen und damit zu unmittelbaren Schmerzen führt, verläuft eine Parodontitis lange Zeit schmerzfrei und daher unbemerkt. Eine gefährliche Unterschätzung ist die Folge. Es handelt sich um eine Entzündung durch Bakterien, die über kurz oder lang irreversibel den Zahnhalteapparat (das Parodontium) zerstört. Parodontitis kann apikal von der Wurzelspitze des Zahns oder marginal vom Zahnfleischsaum ausgehen. Diese beiden Parodontitiden gehen oft ineinander über und verursachen dann sogenannte Paro-Endo-Läsionen. Mithilfe der Parodontologie erhalten wir Ihre Zähne auf schonende Weise. Ab dem 35. Lebensjahr und manchmal auch schon früher sind wir Menschen in den westlichen Industriestaaten aufgrund unserer Lebensweise stark gefährdet, an Parodontitis zu erkranken. Die ersten Symptome sind gerötetes und manchmal leicht blutendes Zahnfleisch, die reine Zahnfleischerkrankung heißt Gingivitis. Ein weiteres Symptom kann andauernder Mundgeruch sein, der allerdings auch vom Magen ausgehen kann. Wenn Sie eine Parodontitis nicht behandeln lassen, wandert sie zum Richtung Kieferknochen. Allmählich wird Ihr Zahnhalteapparat dünner und trägt die Zähne nicht mehr, die Sie nach und nach verlieren. Im Rahmen einer Untersuchung für dentalhygienische Maßnahmen stellen wir oft beginnende Anzeichen einer Parodontitis fest und können rechtzeitig gegensteuern. Die PZR ist ein Mittel, nach der Analyse Ihrer Mundfauna durch einen ergänzenden Bakterientest können wir darüber hinaus einen umfassenden und adäquaten Therapieplan erstellen. Der Bakterienbelag und der Zahnstein oberhalb der Zahnfleischränder müssen weg, Sie benötigen saubere Zahnfleischtaschen und glatte Zähne ohne Plaque. Nachdem dieser erste Schritt (Initialtherapie) vorrangig durch die PZR durchgeführt wurde, warten wir bis zu acht Wochen, damit sich Ihr Gewebe straffen kann und Ihre Mundhöhle nicht mehr massiv Bakterien abwehren muss. Manchmal sind bei fortgeschrittener Parodontitis nach der Initialtherapie weitere chirurgische Interventionen erforderlich. Mit dieser sogenannten Phase II Therapie verhindern oder verlangsamen wir den Zahnverlust. Selbst verlorener Knochen lässt sich wieder aufbauen. Hierzu beraten wir Sie gern und besprechen dabei auch den Punkt der Kostenübernahme durch bestimmte Krankenkassen bzw. die Finanzierung.

Unsere Prophylaxe für Ihre Zähne

Die Zahnprophylaxe beugt einem Zahnverlust rechtzeitig vor. Zu diesen Maßnahmen zählen wir auch die PZR. Umfassender dienen alle dentalhygienischen Maßnahmen der Prophylaxe, zudem beraten wir Sie zur korrekten und nötigen Mundhygiene daheim. So empfehlen wir beispielsweise jedem Menschen die Verwendung von Zahnseide, leider halten sich in der deutschen Gesamtbevölkerung nur höchsten zehn Prozent aller Bürgerinnen und Bürger an diese Empfehlung. Vorbeugend wirken auch regelmäßige Zahnkontrollen einer Erkrankung entgegen. Einige weitere Maßnahmen wie die Fluoridierung und die Fissurenversiegelung (vor allem bei jungen Menschen) können wir nur in unserer Praxis durchführen. Fissuren sind kleine Furchen, Grübchen und Ritzen, die verschlossen werden müssen, damit sich die Kauflächen besser reinigen lassen – ansonsten droht Fissurenkaries. Eine Zahnprophylaxe erfüllt folgende Aufgaben:

  • Erkennen von Zahnkrankheiten
  • Analyse von individuellen Hygieneproblemen, Beratung
  • Entfernen von supragingivalen Belägen und Konkrementen
  • Beratung zu Schäden an der Zahnsubstanz und dem Zahnfleisch, Aufzeigen von Therapiemaßnahmen
  • Instruktion zu Mundhygiene-Hilfsmitteln
  • PZR, Polieren, Fluoridierung
  • Ernährungsberatung

Was leistet die Dentalhygiene?

Diese Leistung sorgt für eine umfassende Reinigung der Zähne und bereitet die Heilung einer Parodontitis vor. Es geht um die Entfernung von Bakterien und nicht sichtbaren Belägen, die als Biofilms die Parodontitis stark begünstigen. Diese schädigt nicht nur die Zähne, sondern den gesamten Organismus. Daher beurteilen DentalhygienikerInnen zunächst den Gesundheitszustand von Zähnen und Zahnfleisch, klären Sie zu den individuellen Ursachen auf, erläutern Ihnen Krankheitsbilder wie Parodontitis, Karies und Gingivitis und schlagen dann einen Behandlungsplan vor. Eine Umstellung von Ernährungsgewohnheiten kann dabei empfohlen werden. Parodontologen und DentalhygienikerInnen arbeiten eng zusammen. Die präzise Diagnostik kommt vom Zahnarzt. Neben der PZR erfolgt bei dentalhygienischen Maßnahmen auch eine Polierung und Fluoridierung der Zähne, um diese künftig besser zu schützen und ihre Gesundheit zu erhalten. Auch das Zahnfleisch bleibt länger gesund, sonstige Erkrankungen durch versteckte Bakterien können gestoppt werden. Das wiederum beugt Gewebe- und Knochenverlust vor. Wir empfehlen diese Maßnahme als essenziellen Beitrag zur Zahnerhaltung zwei- bis viermal jährlich. Dabei gehen wir sehr sorgfältig vor.

Professionelle Zahnreinigung als Kernbestandteil der Dentalhygiene

Jedermann putzt sich mehr oder weniger gut die Zähne, doch ganz sauber bekommen wir sie bei bestem Willen nicht. Wir erreichen auch mit Zahnseide und Interdentalbürstchen nicht alle Stellen, an denen sich Plaque bildet. Gerade die subgingivalen Ablagerungen (unter dem Zahnfleisch) sind sehr gefährlich und lösen Zahnkrankheiten aus. Eine professionelle Zahnreinigung aber

  • entfernt weiche und harte Beläge,
  • gelangt in alle Zahnzwischenräume,
  • reinigt auch Zahnfleischtaschen und
  • nutzt nicht nur mechanische Mittel, sondern auch Ultraschall.

Beläge (Plaques) lassen sich manchmal nur mit Ultraschall lösen. „Professionell“ heißt diese Art der Zahnreinigung, weil hierbei Methoden und Instrumente zum Einsatz kommen, über die der Laie nicht verfügt. Das bringt auch einen hohen ästhetischen Effekt mit sich, denn Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Wein oder Nikotin verschwinden ebenfalls. Die Politur der Zähne wiederum hat nicht nur kosmetische Gründe: Bakterien siedeln sich auf rauen Oberflächen viel leichter an als auf glatten. Geglättet werden übrigens nicht nur die Oberflächen der Zähne, sondern auch unebene Übergänge zwischen Zähnen, Füllungen und Zahnersatz. Die abschließende Fluoridierung erfolgt mit Lack oder Gel, in welchem hoch konzentriertes Fluorid enthalten ist. Dieses stärkt den Zahnschmelz. Daheim kann die Verwendung von fluoridierter Zahncreme einen gewissen Effekt bewirken (aber keine Wunder). Unsere DentalhygienikerInnen beraten Sie gern dazu und geben Ihnen viele weitere Tipps zur Mundhygiene. Auch die Verwendung von Zahnseide, Mundspülungen und der richtigen Zahnbürste will erlernt sein. Wussten Sie beispielsweise, dass wir PatientInnen ab dem 50. Lebensjahr eher eine elektrische Zahnbürste auf Ultraschallbasis als eine mit rotierenden Köpfen empfehlen? Wir nennen Ihnen in unserer Praxis gern bewährte und günstige Produkte für Ihre Zahnpflege. Zudem besprechen wir alle Ihre individuellen Probleme und Wünsche.

Lohnt sich der Aufwand für eine professionelle Zahnreinigung?

Unsere PatientInnen von 50+ schwören darauf, jüngere Menschen brauchen wir auch nicht lange zu beraten. Der Hintergrund ist einfach zu verstehen: Viele Menschen verlieren altersbedingt und durch eine suboptimale Zahnpflege schon vor dem 50. Lebensjahr den ersten Zahn. Danach werden sie sehr umsichtig, befragen uns gründlich, nehmen unsere dentalhygienischen Angebote in Anspruch und stellen ihre Zahnpflege um (unter anderem auf elektrische Zahnbürsten und Zahnseide). Das hat in der Regel den Effekt, dass sich ihre Zahngesundheit deutlich bessert und sie den nächsten Zahn viel später als gedacht verlieren. Die Zahnpflege ist neben der Ernährung wirklich das A und O gesunder Zähne. Wer sich täglich zweimal die Zähne putzt, leistet schon sehr viel. Es gibt jedoch Flächen und vor allem Zwischenräume, die erreichen Sie mit keiner Zahnbürste. Sie sollten daher die PZR ein- bis zweimal jährlich durchführen lassen. Noch häufiger wäre sie zu empfehlen, wenn Sie Medikamente einnehmen, viel zuckerhaltige Lebensmittel essen, rauchen, Wein und Kaffee trinken sowie unter Diabetes und/oder starkem Stress leiden. All das verändert Ihre Mundhöhle und den Speichel, der wiederum mehr oder weniger stark die Zähne angreift. Sie beugen mit der PZR Parodontitis und Karies vor. Unsere dentalhygienischen Maßnahmen sind auch eine Vorsorge gegen und ein Recall (Nachsorge) bei Parodontitis.

Parodontitis: die unterschätzte Zahnkrankheit

Während Karies zu Löchern in den Zähnen und damit zu unmittelbaren Schmerzen führt, verläuft eine Parodontitis lange Zeit schmerzfrei und daher unbemerkt. Eine gefährliche Unterschätzung ist die Folge. Es handelt sich um eine Entzündung durch Bakterien, die über kurz oder lang irreversibel den Zahnhalteapparat (das Parodontium) zerstört. Parodontitis kann apikal von der Wurzelspitze des Zahns oder marginal vom Zahnfleischsaum ausgehen. Diese beiden Parodontitiden gehen oft ineinander über und verursachen dann sogenannte Paro-Endo-Läsionen. Mithilfe der Parodontologie erhalten wir Ihre Zähne auf schonende Weise. Ab dem 35. Lebensjahr und manchmal auch schon früher sind wir Menschen in den westlichen Industriestaaten aufgrund unserer Lebensweise stark gefährdet, an Parodontitis zu erkranken. Die ersten Symptome sind gerötetes und manchmal leicht blutendes Zahnfleisch, die reine Zahnfleischerkrankung heißt Gingivitis. Ein weiteres Symptom kann andauernder Mundgeruch sein, der allerdings auch vom Magen ausgehen kann. Wenn Sie eine Parodontitis nicht behandeln lassen, wandert sie zum Richtung Kieferknochen. Allmählich wird Ihr Zahnhalteapparat dünner und trägt die Zähne nicht mehr, die Sie nach und nach verlieren. Im Rahmen einer Untersuchung für dentalhygienische Maßnahmen stellen wir oft beginnende Anzeichen einer Parodontitis fest und können rechtzeitig gegensteuern. Die PZR ist ein Mittel, nach der Analyse Ihrer Mundfauna durch einen ergänzenden Bakterientest können wir darüber hinaus einen umfassenden und adäquaten Therapieplan erstellen. Der Bakterienbelag und der Zahnstein oberhalb der Zahnfleischränder müssen weg, Sie benötigen saubere Zahnfleischtaschen und glatte Zähne ohne Plaque. Nachdem dieser erste Schritt (Initialtherapie) vorrangig durch die PZR durchgeführt wurde, warten wir bis zu acht Wochen, damit sich Ihr Gewebe straffen kann und Ihre Mundhöhle nicht mehr massiv Bakterien abwehren muss. Manchmal sind bei fortgeschrittener Parodontitis nach der Initialtherapie weitere chirurgische Interventionen erforderlich. Mit dieser sogenannten Phase II Therapie verhindern oder verlangsamen wir den Zahnverlust. Selbst verlorener Knochen lässt sich wieder aufbauen. Hierzu beraten wir Sie gern und besprechen dabei auch den Punkt der Kostenübernahme durch bestimmte Krankenkassen bzw. die Finanzierung.

Unsere Prophylaxe für Ihre Zähne

Die Zahnprophylaxe beugt einem Zahnverlust rechtzeitig vor. Zu diesen Maßnahmen zählen wir auch die PZR. Umfassender dienen alle dentalhygienischen Maßnahmen der Prophylaxe, zudem beraten wir Sie zur korrekten und nötigen Mundhygiene daheim. So empfehlen wir beispielsweise jedem Menschen die Verwendung von Zahnseide, leider halten sich in der deutschen Gesamtbevölkerung nur höchsten zehn Prozent aller Bürgerinnen und Bürger an diese Empfehlung. Vorbeugend wirken auch regelmäßige Zahnkontrollen einer Erkrankung entgegen. Einige weitere Maßnahmen wie die Fluoridierung und die Fissurenversiegelung (vor allem bei jungen Menschen) können wir nur in unserer Praxis durchführen. Fissuren sind kleine Furchen, Grübchen und Ritzen, die verschlossen werden müssen, damit sich die Kauflächen besser reinigen lassen – ansonsten droht Fissurenkaries. Eine Zahnprophylaxe erfüllt folgende Aufgaben:

  • Erkennen von Zahnkrankheiten
  • Analyse von individuellen Hygieneproblemen, Beratung
  • Entfernen von supragingivalen Belägen und Konkrementen
  • Beratung zu Schäden an der Zahnsubstanz und dem Zahnfleisch, Aufzeigen von Therapiemaßnahmen
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  • PZR, Polieren, Fluoridierung
  • Ernährungsberatung

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Häufige Fragen zur Dentalhygiene

Zahnerhalt bis ins hohe Alter: die Prophylaxe

Um die Mundgesundheit langfristig zu erhalten, ist eine sorgsame Pflege und Dentalhygiene notwendig. Bei einer Prophylaxe-Sitzung geht es nicht nur um die gründliche Reinigung der Zahnoberflächen, die man normalerweise mit einer professionellen Zahnreinigung (PZR) erreicht. Bakterien verbergen sich gerade unter dem Zahnfleisch (subgingival), wo sie schlecht erreicht werden können und langfristig zu einer Parodontitis führen. Deshalb ist die Prophylaxe die Grundlage unserer Vorsorge und der Nachsorge bei Parodontitis-Patienten. Bakteriell verursachte Schäden an Zahn und Zahnfleisch lassen sich so vermeiden. Die Zähne bleiben gesund und Zahnfleischkrankheiten werden vorgebeugt.

Auch bei Zahnimplantaten ist eine lebenslange Prophylaxe wichtig. Sammeln sich am Implantat-Hals Bakterien, kann sich das umgebende Zahnfleisch entzünden und der Knochen zurückbilden. Diese sogenannte Periimplantitis führt im schlimmsten Fall zu einem Verlust des Implantats. Deshalb ist die regelmäßige Nachsorge für Patienten mit Implantaten wichtig

Welche elektrische Zahnbürste ist empfehlenswert?

Die persönliche Mundhygiene zu Hause ist ein entscheidender Bestandteil der Prophylaxe und Dentalhygiene. Elektrische Zahnbürste sind dabei den Handzahnbürsten überlegen. Man unterscheidet die osszilierende Systeme von Schallzahnbürsten. Für welches System man sich entscheidet hängt auch von den persönlichen Vorlieben ab.

Wichtig sind indes folgende Empfehlungen:

  • Nicht zu viel Druck. Die Bürste hierfür am einfachsten zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger halten.
  • Die elektrische Zahnbürste arbeiten lassen und nicht schrubben
  • Alle Zahnflächen systematisch reinigen

Bonusheft zur Dentalhygiene und Prophylaxe

Das Bonusheft dient Ihnen als Gedankenstütze für die Prophylaxe. Wir verbinden damit die jährliche, zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung. In einem Termin ist alles erledigt.

Natürlich erinnern wir Sie auch gerne an Ihren Recalltermin. Sie können wählen zwischen dem klassischen Brief, einer Erinnerungs-Mail oder als SMS-Nachricht auf Ihr Mobilgerät. Teilen Sie uns Ihren Favoriten einfach mit.